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Biographie

Irmela Scheidle-Horkel, geboren 1939

Als Pfarrerstochter habe ich mich oft mit dem Sinn des Lebens beschäftigt. Nach vielen Jahren der Suche fand ich nach und nach die Antwort: Gott ist in jedem von uns und je mehr wir uns selbst lieben und achten, desto mehr Freude finden wir im Leben.Für viele Menschen, mich eingeschlossen, ist es das Schwerste überhaupt! Ich bin glücklich verheiratet mit Richard seit 1974 und beschenkt durch die Kinder Michael 1975 und Christian-Michael, adoptiert 1986.

Schon als Kind hatte ich den Wunsch, einen sozialen Beruf zu ergreifen. Wegen meiner sportlichen Interessen fiel die Wahl auf Krankengymnastin.

Mein Berufsweg:

·1961 Staatsexamen an der Krankengymnastikschule München
·bis 1966 krankengymnastische Tätigkeit in verschiedenen Kliniken und Praxen im In- und Ausland
und 1968-72 Lehrtätigkeit and der staatl. Schule für Krankengymnastik, München
·Weiterbildung in funktioneller Bewegungslehre in Basel
·seit 1972 eigene Praxis in Bernau, seit 1975 in Grassau-Mietenkam

·Gründung des Zentrums Heile Dein Leben, jetzt Zentrum für Körper, Geist und Seele

Berufsbegleitende ständige Weiterbildung in alternativer Medizin und Persönlichkeitsentwicklung, z.B:

Akupunktmassage nach Penzel
Ohrakupunktmassage nach Luck
Angewandte Kinesiologie
Edukinesthetik
Lymphdrainage
Fußreflexzonenmassage
Magnetfeldtherapie
Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung bei Janet McClure, Moneca Tayler, Dorothy Bodenburg, Trixa Gruber

Meine vielseitigen Interessen und der Wunsch, auf sozialem und ökologischem Gebiet zu Veränderungen beizutragen, haben zum politischen Engagement geführt. Im Gründungsjahr bin ich der Partei "Die Grünen“ beigetreten und wurde nach der Kinderpause für die Unabhängige Grüne Liste (UGL) 1996 in den Gemeinderat Grassau und für Bündnis 90/Die Grünen in den Kreistag Traunstein gewählt.

Nach meiner Erfahrung, daß auf Gemeindeebene für den sozialen Bereich wie Kinder, Familien und Senioren nicht genügend Einrichtungen geschaffen werden wie Kinderkrippe, Kinderhort (vor allem für die vielen Alleinerziehenden), habe ich mit anderen zusammen den Verein "TIPI Begegnung von Jung und Alt“ gegründet. Er widmet sich derzeit der Mittagsbetreuung von Erst- und Zweitklässlern von 11-14 Uhr und der Ferienbetreuung von Schulkindern, sowie einem wöchentlichen Seniorentreff.

Mein derzeit größtes Ziel ist es, einen Platz in der Natur zu finden mit Wald, Wiese und Bach, wo Kinder und Jugendliche den behutsamen Umgang mit der Natur lernen, sinnvoll beschäftigt werden. Dass sie lernen, sich in eine Gruppe einzugliedern, eigene Fähigkeiten zu entwickeln, zu Arbeitseinsätzen herangezogen werden und dadurch Anerkennung und Selbstachtung erfahren.

Aktive Senioren, die ihre Fähigkeiten an Jugendliche und Kinder weitergeben können und wollen, sollen in das Projekt iintegriert werden.

Seit meiner Jugend halte ich Ausschau nach Lösungsansätzen für eine ökologische und sozial gerechte Politik. Diese habe ich niedergeschrieben in einem „Politischen Manifest“ auf der Basis des Grundgesetzes und der Bayerischen Verfassung.