1. Präambel

An alle Menschen, die guten Willens sind

 

Im Bewußtsein der Vision von einer verantwortungsvollen Menschheit,

die sich als Hüter der gesamten Schöpfung und des Planeten Erde versteht,

stelle ich hiermit eine neue Ordnung für die Bundesrepublik Deutschland vor,

welche die Grundgedanken

des Grundgesetzes (GG) und der Bayerischen Verfassung (BV) umsetzt.

 

Folgende Grundrechte und Verpflichtungen sind in beiden Verfassungen enthalten:

GG Art. 1 Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Menschenrechte als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

GG Art. 2 Die Freiheit der Person ist unverletzlich. Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit.

GG Art. 3 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

GG Art. 4 Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.

GG Art. 5 Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung werden gewährleistet.

GG Art. 6 Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.

BV Art. 125 Kinder sind das köstlichste Gut eines Volkes. Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge des Staates.

Kinderreiche Familien haben Anspruch auf angemessene Fürsorge, insbesondere auf gesunde Wohnungen.

BV Art. 126 Die Eltern haben das natürliche Recht und die oberste Pflicht, ihre Kinder zur leiblichen, geistigen und seelischen Tüchtigkeit zu erziehen. Sie sind darin durch Staat und Gemeinden zu unterstützen.

Die Jugend ist gegen Ausbeutung sowie gegen sittliche, geistige und körperliche Verwahrlosung durch staatliche und gemeindliche Maßnahmen und Einrichtungen zu schützen.

GG Art 7 Das gesamte Schulwesen steht unter Aufsicht des Staates. Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet.

Eine private Volksschule ist nur zuzulassen, wenn die Unterrichtsverwaltung ein besonderes pädagogisches Interesse anerkennt oder .... wenn sie als Gemeinschaftsschule, als Bekenntnis- oder Weltanschauungsschule errichtet werden soll....

BV Art. 131 Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.

Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Über-

zeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne.

Die Schüler sind im Geiste der Demokratie .... und im Sinne der Völkerversöhnung zu erziehen.

GG Art. 14 Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

GG Art. 15 Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden.

BV Art. 161 Steigerungen des Bodenwertes, die ohne besonderen Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigentümers entstehen, sind für die Allgemeinheit nutzbar zu machen.

BV Art. 164 Landwirtschaft: Ein angemessenes landwirtschaftliches Einkommen wird durch eine den allgemeinen Wirtschaftsverhältnissen entsprechende Preis- und Lohngestaltung sowie durch Marktordnungen sichergestellt. Diesen werden Vereinbarungen zwischen Organisationen der Erzeuger, Verteiler und Verbraucher zugrunde gelegt.

BV Art. 166 Arbeit ist die Quelle des Volkswohlstandes und steht unter dem besonderen Schutz des Staates.

Jedermann hat das Recht, sich durch Arbeit eine auskömmliche Existenz zu schaffen.

Er hat das Recht und die Pflicht, eine seinen Anlagen und seiner Ausbildung entsprechende Arbeit im Dienst der Allgemeinheit ... zu wählen.

BV Art. 168 Männer und Frauen erhalten für gleiche Arbeit den gleichen Lohn

Arbeitsloses Einkommen arbeitsfähiger Personen wird nach Maßgabe der Gesetze mit Sondersteuern belegt.

Jeder Bewohner Bayerns, der arbeitsunfähig ist und dem keine Arbeit vermittelt werden kann, hat ein Recht auf Fürsorge.

GG Art. 16 Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

GG Art. 20 Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen .... ausgeübt.

GG Art. 74 Gesetz zur Verhütung des Mißbrauchs wirtschaftlicher Machtstellung.

 

Die politische, wirtschaftliche, finanzpolitische und gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte hat zugelassen, daß anstelle des Wohlergehens der Menschen und der Umwelt das Geld immer mehr in den Mittelpunkt allen Handelns getreten ist. Jetzt gilt es, neue Weichen zu stellen, damit die Entwicklung wieder das Wohlergehen Aller zum Ziele hat.

 

Ein neues Bewußtsein vieler Menschen für Ethik, Menschlichkeit und Gerechtigkeit braucht neue Strukturen, um der Vision des Friedens auf Erden , dem Wohle aller und der Rettung der Erde gerecht zu werden.

 

Die Politik gibt die Ziele und Absichten in Form von Gesetzen vor und bestimmt die Richtlinien, innerhalb derer verantwortliches, selbstbestimmtes Handeln mündiger Bürger möglich wird.

Diese neuen Strukturen sind folgenden Grundsätzen verpflichtet:

  • der Freiheit im Geist
  • der Gerechtigkeit
  • der Zusammenarbeit in der Wirtschaft
  • der Achtung vor allem Leben – natürlicher Spiritualität
  • dem Bewußtsein der Verbundenheit von allem, was ist
  • der Vielfalt in der Einheit
  • dem vernetzten Denken (alles ist mit allem verbunden)
  • dem Wohlergehen aller.