16. Landwirtschaft

Die Landwirtschaft erhält eine ökologische Struktur, verbunden mit

Regionalvermarktung.

  • Grund und Boden werden nach Erbpacht-Grundsätzen von den Gemeinden verpachtet.
  • Vielfältige Pflanzen und Tiere bereichern die Landschaft
  • Ökologische Landwirtschaft ist Standard.
  • Artgemäße Tierhaltung mit Bestandsobergrenzen, d.h. die Nahrung für die Tiere erzeugt der Landwirt auf seinem gepachteten Grund.
  • Tiertransporte sind nur in Ausnahmefällen auf kürzesten Strecken und artgerecht erlaubt.
  • Die neue Landwirtschaft stellt ein geschlossenes Kreislaufsystem dar durch Reinhaltung des Wassers und der Luft. Gesundung und Gesunderhaltung des Bodens.
  • Für die Bearbeitung werden Werkzeuge und Maschinen eingesetzt, die den Boden schonen und schadstoffemissionsfrei sind (z.B keine Eisenwerkzeuge, da sie dem Boden Energie entziehen).
  • Mitarbeiter werden steuerfrei beschäftigt und sind selbst für ihre Gesundheits-Sicherung zuständig.
  • Bis zur vollkommenen Umstellung auf ökologischen oder biodynamischen Land- bzw. Obstbau innerhalb von 5 Jahren erhalten die Landwirte 5 Jahre lang eine Subvention, danach entfällt diese.
  • Eigene Energieerzeugung für Energieverkauf an die Gemeinde.
  • Die Umschulung der Landwirte erfolgt an Landwirtschaftszentren oder -schulen und endet mit einer theoretischen und praktischen Prüfung, die zum Betreiben einer ökologischen Landwirtschaft ermächtigt.
  • Die Höfe, die umgestellt haben, bekommen ein Gütesiegel und werden von den Verbänden “Demeter”, “Naturland”, “Bioland” oder von Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften kontrolliert.
  • Regionale Zusammenarbeit und regionale Vermarktung, ausgerichtet nach den Bedürfnissen und dem Bedarf der Verbraucher.
  • Kinder und Jugendliche machen Praktika auf Bauernhöfen, um die Zusammenhänge von gesunden Wachstumskreisläufen zu erkennen und schätzen zu lernen.

Eine drastische Verringerung des Fleischkonsums wird angestrebt zugunsten vermehrten Ackerbaus. Daraus ergibt sich eine starke Reduzierung der Vieh- und Tierzucht, um mehr Menschen ernähren zu können, denn vom Ackerbau können auf gleicher Fläche zehnmal mehr Menschen ernährt werden.