10. Geldwesen I

Geld ist ein festgelegtes, öffentliches Zahlungsmittel, das allen dient und mit dem sich unterschiedliche Waren und Werte miteinander verrechnen las-sen.

Geld ist Mittel zum Zweck, d.h. es dient dem Menschen und der Schöpfung. Derzeit hat es den Status des „goldenen Kalbes“, um das jeder tanzt.

Geld wird als reines Zahlungsmittel, als Gegenwert für eine erbrachte Leistung verstanden. Die Bundesbank wird zu diesem Zweck der Kontrolle der Regierung/des Bundesrates oder der Bundesversammlung unterstellt.

Der Zinssatz ist auf Null gesenkt und erlaubt der Bevölkerung eine effektive Versorgung bei stabilen Preisen.

Geld wird verdient durch Leistung und durch Arbeit, anstatt durch eingesetztes Kapital, das sich leistungslos vermehrt.

Vorteile:

- Die Produkte werden billiger (derzeit sind alle Produkte mit ca. 40% Zinsen belastet, also 40% teurer).
- Die Kaufkraft steigt.
- Ohne die eingerechnete Zinsbelastung werden Wohnungen billiger.
- Grundsteuer bzw. Pacht wird auf Mieten umgelegt.
- Arbeit wird höher bezahlt, weil die Zinskosten der Betriebe für Investitionen nicht anfallen.
- Es findet eine Umverteilung von Kapital auf die arbeitende Bevölkerung statt
- Arbeit wird belohnt.

- Die Wirtschaftslage stabilisiert sich, da bei Marktsättigung kein Anreiz zur Produktion besteht und verschuldete Unternehmen nicht aus Überlebensgründen zur ständigen Marktausweitung genötigt sind.

- Jeder Produzent / Dienstleister ist alleine auf die Nachfrage der Dienstleistenden angewiesen, so daß sich auf freien Märkten automatisch ein Gleichgewichtszustand zwischen Arbeitsplätzen und Produktionsanlagen sowie Einkommen und Nachfrage ergeben wird.

- Soziale Arbeit, Erziehungswesen, Gesundheitswesen, Betreuung, Schulen usw. und ökologische Maßnahmen werden angemessen bezahlt, da sie nicht mehr mit der Rentabilität durch Kapitalerträge konkurrieren müssen.

- Das Jahr 2002 wird zum Jubeljahr erklärt, das heißt zum Entschuldungsjahr für alle, um einen Neuanfang nach Jahrtausenden der Leibeigenschaft, Frondienste, Abhän-gigkeiten, Machtmißbrauch und Ohnmacht, Hunger, Not und Krankheiten zu ermögli-chen.

Flankierende Maßnahme ist die Vergesellschaftung des Bodens: siehe Bodenrecht.

Banken:

Der Bund, Länder und Gemeinden, genossenschaftliche, private Unternehmen sowie alle Bürger, die sich bei Banken Geld leihen, zahlen statt Zinsen eine Bearbeitungsge-bühr für ihren Kredit bei der Bank; diese deckt damit ihre Kosten. Geldanlagen werden von den Banken transparent und verwendungsorientiert verliehen, d.h., der Anleger kann über den Verwendungszweck seines Geldes selbst entscheiden. [GLS-Bank]

Aktien – Börse

- Aktiengewinne werden besteuert mit 50%

- Eindämmung der Korruption, die durch Zinsgeld besonders attraktiv wird.

- Das Geld fließt nicht mehr ab in Kapitalmärkte, an Geldgeber, sondern bleibt ausschließlich Zahlungsmittel und damit im Umlauf.