4. Erziehung

 

Kindergärten, Schulen, Ausbildung, Universitäten

 

  • Kindergärten, Schulen und Universitäten verwalten sich selbst.
  • Alle Einrichtungen dienen der Erziehung zum Miteinander, Füreinander, zum individuellen und zum Gruppenbewußtsein.
  • Elternschulen werden in jedem Ort eingerichtet, psychologische Betreuung angeboten, um sozialer und/oder körperlicher Verwahrlosung vorzubeugen und Gewalt in der Familie zu verhindern. Die beteiligten Menschen: Eltern, Lehrer und Kinder ergreifen selbst die Initiative und gestalten ihre Schule nach ihren Ideen gemeinsam.
  • Familientherapie und Mediation sind Bestandteile der Beratung.

Aufgabe der Kindergärten und Schulen

  • Lernen durch Erleben, durch Selbst-Tun, Lernen in und mit der Natur (Waldkindergärten, Montessorischulen, Rebecca Wild-Schulen, Schule in der Natur, Outdoor-schools)
  • Die Kinder lernen, selbst kreative Lösungen zu suchen und zu finden und Aufgaben selbständig und/oder gemeinschatlich zu bewältigen. (Montessoripädagogik, Basler Modell).
  • Die Fähigkeiten des Einzelnen stärken, ihm seine Einzigartigkeit bewußt machen und seine Stärken
  • Erziehung zu verantwortungsbewußten und kreativen Menschen
  • Kindern werden ethische Grundsätze wie Mitgefühl und Sorge für alle Lebewesen vermittelt und vorgelebt.
  • Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.
  • Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor dem Leben (Gott), Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Frieden. (Bayer. Verfassung).
  • Friedensfähigkeit entwickeln
  • Interessante Nachmittagsbetreuung, Arbeitseinsätze und Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche, um
  • handwerkliche Fähigkeiten zu entwickeln
  • Abenteuer zu erleben und bewältigen
  • Selbstwertgefühl und Gemeinschaftsgeist zu entwickeln.

Lehrer und Eltern

  • Eltern und Lehrer werden auf die hohe Verantwortung der Kindererziehung hingewiesen und sehr gut ausgebildet.
  • Eignungsprüfung für Lehrer: An Lehrer werden höchste menschliche Anforderungen gestellt, bevor sie das Recht erhalten, Kinder zu erziehen. Lehrer werden nach ihrer Begabung und ihrer Liebe zu Kindern ausgesucht, sie strahlen natürliche Autorität aus, Begeisterungsfähigkeit und sind Vorbilder für die Schüler.

Ausbildung

  • Einführung eines sozialen Jahrs für Jungen und Mädchen nach der Schule. Jeder junge Mensch macht ein soziales, ökologisches oder friedenspolitisches Jahr. Die Heranwachsenden lernen dadurch etwas für ihr Leben, z.B. den Dienst an der Gemeinschaft.
  • Ausbildungen erfolgen nach Wunsch, Eignung und Fähigkeiten der Menschen.

Universitäten

  • Universitäten sind selbstverwaltet und den neuen Prioritäten in allen Bereichen verpflichtet, fördern die Kreativität der Studenten und lehren praxisbezogen.