29. Entwicklungshilfe

 

Entwicklungshilfe für arme, hungernde, ”unterentwickelte” Länder wird geleistet in Form von Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Als beispielhaft gelten die Strategien des Hungerprojekts, der Organisation ”Menschen für Menschen” und ”Die Schwestern Maria” für Waisenkinder.

Nach deren vorbildlichen Strukturen läuft die Entwicklungshilfe ab:

  • Die Menschen vor Ort entscheiden selbst, was sie zu einem lebenswerten Leben brauchen.
  • Strategische Planung in Aktion. (siehe Hungerprojekt)
  • Trinkwasser (durch selbst gebaute Brunnen)
  • Frauen werden aktiv und ergreifen Initiative, sie erzeugen gesunde Nahrung durch Obst- und Gemüseanbau, dadurch entsteht Selbstversorgung – jedes Dorf versorgt sich selbst.
  • Vernetzung benachbarter Dörfer untereinander.
  • Alphabetisierung vor allem der Frauen, welche die Kinder schreiben und lesen lehren.
  • Zinslose Kleinkredite für Frauen.
  • Handwerkliche Fähigkeiten werden vermittelt oder wiederbelebt (Korbflechten, Weben, Holzarbeiten, Nähen usw.).
  • Solarkocher verhindern weiteres Abholzen.

Die Entwicklungshilfe ist nur noch eine Vermittlung von Know-how und fördert die Selbstverantwortung, die Befähigung, die Selbstbestimmung und die Selbstachtung der Menschen. Der Aufbau einer jeder Region angepaßten Wirtschafts- und Finanzstruktur wird gefördert und von den Menschen vor Ort selbst ausgeführt.

Information: [Das Hungerprojekt, ”Menschen für Menschen”, ”Die Schwestern Maria”]